Lieber keine Zwiebelsuppe

Lieber keine Zwiebelsuppe

Kochen, essen und Leute kennenlernen beim Dresdner WG-Seeing meet&eat.

Wenn bei Markus Henke an bestimmten Tagen das „Notfalltelefon“ klingelt, ist Eile geboten. Denn wahrscheinlich steht sich gerade ein Teilnehmer-Team an einer falschen Haustür die Füße platt und weiß nicht, wo es klingeln soll. Aber solche Pannen können dank guter Organisation schnell behoben werden. So sind dann am Ende des Abends auch alle Bäuche gefüllt – soviel ist sicher.

Ein Team, ein Gang

meat&eat heißt das Kennenlern-Koch-Event, was halbjährlich bis zu 150 Teilnehmer durch Dresdens WGs und Wohnungen wandern lässt. Und mit dem Namen ist eigentlich auch schon das Wichtigste gesagt – richtig, bei meet&eat geht es ums Leute Treffen und Essen. Da das jeweils sehr spaßbringende Freizeitbeschäftigungen sind, kann man sich vorstellen, dass das Ganze recht lustig zur Sache geht. Die Teilnahme erfolgt in Teams zu drei Personen, wobei jedes Team einen Gang, also Vorspeise, Hauptgericht oder Nachspeise in der eigenen Küche zubereitet und zwei andere Teams empfängt. Bei den übrigen Gängen wird das Team selbst Gast in anderen Küchen und lernt so über den Abend viele neue Gesichter kennen. Im Anschluss gibt es eine Party zum Alle-nochmal-wieder-treffen und Kalorien abstrampeln. Und zu gewinnen gibt es auch was.

Kükengeschnetzeltes und lebendes Brot

Aus der Taufe gehoben hat die Veranstaltung das Dresdner Studentenforum eXmatrikulationsamt.de. Genau, das sind die, auf dessen Kappe auch der Dresdner Uni Slam geht. Da suchte man nämlich nach einer Möglichkeit, Studierende verschiedener Fachrichtungen zusammenzubringen und entwickelte kurzerhand das Konzept samt Team-Verteil-Algorithmus – als anerkannte Hochschulgruppe natürlich alles ehrenamtlich. Die Rechnung ist aufgegangen, meet&eat wurde zum Erfolg und am 4. Mai schickt man nun bereits zum siebten Mal kontaktfreudige Kochbegeisterte durch die Landeshauptstadt.

In der Umsetzung kommt die Stadtrundreise erwartet bunt daher: Die Teams heißen „Kükengeschnetzeltes mit Kätzchenpüree“, „Night Of The Living Bread“ oder „The Cook, the Bad and the Ugly“, Stamm-Teams lassen sich mittlerweile T-Shirts mit goldenen Bratwürsten bedrucken. Natürlich kann auch Markus ganz gut aus dem Nähkästchen plaudern, wenn man ihn nach meet&eat-Anekdoten fragt. „Da gibt es inzwischen Einiges“, sagt der Promotionsstudent, „einmal hat ein Team zum Beispiel zwei Tage vor dem Veranstaltung abgesagt, weil die Küche noch nicht fertig und der Herd noch nicht angeschlossen war.“ Die Organisatoren des Studentenforums konnten aber die Beteiligten trotzdem von der Teilnahme überzeugen, „da man ja nicht unbedingt einen Herd braucht und auch ganz gut auf Bierkästen sitzen kann“, sagt Markus. Improvisation ist also erlaubt, der Spaß steht im Vordergrund.

Von Hui bis Pfui

Und was steht auf der Karte? Von Rehrücken bis Tiramisu war bis jetzt alles dabei, erlaubt ist, was schmeckt, der Renner sind saisonale Gerichte. „Beim letzten meet&eat gab es aufgrund der Jahreszeit erstaunlich viel Kürbissuppe“, meint Markus und fügt grinsend hinzu „Zwiebelsuppe hingegen kommt bei vielen Teilnehmern nicht so gut an.“

Somit wären also alle Fragen geklärt. Bleibt noch zu sagen, dass, wenn dann alle satt sind, auf der Afterdinnerparty im Club Aquarium Haare geschüttelt, Pos zum Wackeln gebracht und Preise verlost werden. Zu gewinnen gibt es Verschiedenes rund um den kulinarischen Genuss, zum Beispiel Gutscheine für Restaurants oder Biomärkte und sogar Sushikurse.

Mitmachen kann jeder, die Teilnahme kostet nichts, anmelden kann man sich ab sofort bis einschließlich 28. April. Das in Töpfe schauen und Anfreunden kann also losgehen.

Bilder: eXmatrikulationsamt.de

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